Entfernung von Couperose

Couperose zeichnet sich durch eine dauerhafte Rötung im Gesicht ab. Die kleinen roten Äderchen sind ständig erweitert, das Blut staut sich darin und sie werden deutlich als Gefäßnetz unter der Haut sichtbar. Diese Gefäßerweiterungen, medizinisch Teleangiektasien, stellen zwar keine Krankheit dar, tun auch nicht weh – werden aber von vielen Menschen als ein kosmetisches Problem gesehen. Der tatsächliche Grund, warum sich die kleinsten Gefäße auf den Wangen, der Nase, an den Beinen und auch anderen Körperregionen dauerhaft erweitern, ist noch nicht bekannt. Sicher ist aber, dass verschiedene Risikofaktoren eine wichtige Rollen spiele.

– Veranlagung zur Bindegewebeschwäche
– exzessives Sonnenbaden
– viel Alkohol
– starkes Rauchen
– Sauna
– massive körperliche Belastungen

THERAPIE VON COUPEROSE: LASER IST DIE ERSTE WAHL

Ist die Couperose mittelstark bis stark ausgeprägt, können die Äderchen mit dem Laser behandelt werden. Der kontrollierte Lichtimpuls wird vom roten Blutfarbstoff in den erweiterten Äderchen absorbiert und in Wärme umgewandelt. Das Blut gerinnt, das Blutgefäß verklebt und stirbt ab. Die Reste werden vom Körper abgebaut. Die Lasertherapie gegen Couperose dauert ca. 30 Minuten und sollte 2. Mal wiederholt werden. Die Krankenkassen erstatten die Kosten für die Behandlungen nicht, da Couperose keine Krankheit ist, sondern ein kosmetisches Problem darstellt. Grundsätzlich sollten Sie nach der Laserbehandlung einen Sonnenblocker verwenden und auf reizarme Kosmetik achten. Peelings mit Schleifkörpern sind ebenfalls tabu. Ebenso Massagen und durchblutungsfördernde Masken und Cremes. Die oben erwähnten Risikofaktoren sollten Sie zukünftig meiden.

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